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Die 5 schlimmsten Fehler beim fotografieren – und wie Du sie ab sofort vermeidest

Es ist einfach, Fotofehler zu vermeiden.

Ich wette, Du möchtest diese in Zukunft vermeiden. Beherze in Zukunft folgende Anregungen und mache einfach schönere Fotos!

Fehler 1: Kein oder falscher Fokus im Bild
Wenn Du durch Deinen Sucher/auf Dein Kameradisplay guckst und den Auslöser halb durchdrückst, so zeigt Dir ein Viereck an, wohin der Fokus auf dem Bild gelegt wird und gleichzeitig wird scharfgestellt. Wenn Du dann den Auslöser ganz durchdrückst, wird das Bild am gewünschten Ort scharf.

Wenn Du dies nicht beeinflussen kannst und der Fokus einfach wahlweise von der Kamera ausgesucht wird, kannst Du dies in der Kamera anders einstellen.

Bei Portraitaufnahmen (Mensch und Tier) ist es wichtig, dass Du auf die Augen fokussierst. Ansonsten wirkt das Bild eher verwirrend, da wir den Fokus bei Mensch und Tier auf die Augen legen. Ausnahme ist, wenn Du bewusst ein anderes Körperteil (z.B. die Nase) in den Vordergrund rücken möchtest.

Fehler 2: Das Motiv ist nicht erkennbar
Beim ersten Blick auf das Bild sollte das Motiv erkennbar sein. Ansonsten fängt das Auge an zu suchen und das Bild wirkt nicht stimmig. Wenn Du also etwas bestimmtes als Motiv zeigen möchtest, so schaue, dass der Fokus darauf liegt und Du es evtl. auch grösser im Bild abbildest.

Fehler 3: Falsches Licht
Achte darauf, das Dein gewünschtes Foto-Objekt vom Licht angestrahlt wird. Optimalerweise ist die Sonne hinter Deinem Rücken. Vermeide es, um die Mittagszeit zu fotografieren, dann ist Dein Bild voller Kontraste und ungewollte Schatten.

Fehler 4: Schräges Bild
In den meisten Kameras kann man ein Gitternetz im Display/im Sucher einblenden. So kannst Du den Horizont gerade ausrichten. Ein schräges Bild irritiert den Betrachter.

Der schlimmste aller Fehler ist allerdings:

Fehler 5: Die Kamera nicht dabeihaben
Denn ohne Deine Kamera kannst Du gar keine Bilder schiessen. :-) Da ich die Spiegelreflex nicht immer mit mir rumtrage, habe ich entweder eine Kompaktkamera bzw. immer mein Handy mit in meiner Handtasche.

P.S.: Als Ergänzung kann ich Dir meinen Artikel „10 einfache Tipps für bessere Fotos“ ans Herz legen.

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Fotografieren im Winter

Auch wenn es im Moment nicht danach aussieht: Es ist Winter! Gerne möchte ich Euch einige Tipps & Tricks für die Fotografie im Winter geben:

Die richtige Kleidung
Mit warmer Kleidung macht es auch bei Minusgraden Spass, draussen zu sein. Bei mir werden immer zuerst die Finger kalt und die sind beim fotografieren besonders wichtig. Ich persönlich bevorzuge entweder sehr dünne oder „halbe“ Handschuhe (mit freien Fingern). Bei den „halben“ Handschuhen gibt es die praktische Variante, wo man den Fingerteil wegklappen kann. So hat man die Finger frei beim fotografieren und unterwegs sind die Finger geschützt.

Es gibt sogar spezielle Fotohandschuhe. Ob man das Geld ausgeben möchte, ist jedem selber überlassen. Keinesfalls würde ich dicke Handschuhe empfehlen, diese sind einfach unpraktisch.

Die Ausrüstung schützen
Wenn die Ausrüstung extremer Kälte ausgesetzt ist, kann sie Schaden nehmen. In der Bedienungsanleitung sollte bei den technischen Daten die Infos stehen, bis wieviel Grad die Kamera ohne Probleme arbeitet.

Bei Kälte nimmt die Akku Laufleistung ab. Stelle sicher, dass Du mehr als einen Akku dabei hast und alle komplett geladen sind. Nimm den Akku in die Jackeninnenseite oder in die Hosentasche, so entlädt er sich nicht so schnell.

Beachte, dass die Ausrüstung beim Wechsel von kalt nach warm beschlagen kann. Es empfiehlt sich bei grossen Temperaturunterschieden die Kamera in der Fototasche zu lassen, so dass sie langsam „auftauen“ kann. Erst nachdem die Ausrüstung wieder einigermassen warm ist, sollte man einen Objektivwechsel vornehmen.

Hilfe, meine Bilder sind zu hell/dunkel oder haben einen Blaustich!
Wer im Schnee fotografiert, hat das vielleicht schon einmal erlebt: Die Fotos sind viel zu hell/zu dunkel und/oder haben einen Blaustich.

Die Kamera misst vor dem fotografieren das Umgebungslicht und ist dann irritiert: Oft hat es durch die Reflexionen sehr viel Licht und/oder auch Helligkeitsunterschiede (Licht und Schatten).

Manchmal entscheidet sich dann die Kamera aus unserer Sicht falsch und die Bilder werden nicht wie gewünscht. Folgende Tipps kann ich Dir geben (ggf. sind nicht alle folgenden genannten Funktionen in allen Kameras vorhanden):

  • Bei einigen Kameras gibt es ein Motivprogramm „Winter“.
  • Wenn die Bilder zu dunkel oder zu hell werden: Arbeite mit der Belichtungskorrektur und mache mehrere Fotos, bis ein korrekt belichtetes Bild herauskommt. Die Belichtung ist korrekt, wenn man die Zeichnung im Schnee erkennt und es nicht nur eine weisse oder schwarze Fläche ist.
  • Bei Bildern mit Blaustich: Experimentiere mit einem anderen Weissabgleich oder setze ihn manuell.
  • Grundsätzlich: Arbeite mit Fotos im RAW-Format, diese beinhalten mehr Bildinformationen und so kann eine Korrektur von Helligkeit und Weissabgleich im Nachhinein viel besser vorgenommen werden.

Mache immer mehrere Fotos und kontrolliere sie anschliessend gleich auf der Kamera. So kannst Du gleich noch ein Foto schiessen, falls Dich das Ergebnis noch nicht überzeugt.

Nach dem experimentieren: Stelle die Kamera wieder zurück auf „Normaleinstellungen“.

Wintermotive?
Keine Idee für winterliche Motive? Wie wärs mit dem Haustier im Schnee?

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Halte die Augen für spontane Motive offen:

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Plane einen Ausflug in die Berge und mache einen Winterspaziergang! Es gibt auf einem Spaziergang unendlich viele tolle Motive zu entdecken:

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Fotografieren auf Reisen – Endlich unterwegs

Nun ist der ersehnte Tag endlich da, hast Du alles an Fotoequipment für Deine Reise (1. Teil) eingepackt und Dich entsprechend vorbereitet? Gerne gebe ich Dir einige Tipps und Tricks für unterwegs auf Deiner Traumreise. Diesen Beitrag kann ich auch wieder mit einigen Beispielfotos bestücken. :)

Mehr Informationen über den Ort / das Reiseland sammeln
Du hast ja bereits erste Infos über Dein Reiseland gesammelt. Erkundige Dich vor Ort, was es hier sehenswürdiges gibt und wo es besonders schön ist. Einheimische wissen mehr und haben aktuellere Informationen als Reiseführer. Viele Einheimische freuen sich ehrlich über das Interesse und geben sehr bereitwillig Auskunft. Ein dickes Plus gibt es für Dich, wenn Du die Einheimischen in der Landessprache fragst und ein bisschen was verstehst. Dies öffnet die Türen gleich doppelt so weit!

Zeit ist Luxus
Es ist möglich zur jeder Zeit zu fotografieren. Wenn man das Ziel hat ein gewisses Objekt perfekt zu fotografieren, so braucht es manchmal mehr Zeit, als man denkt. Nicht immer hat man diese Zeit. Auch wenn das Licht im Moment nicht perfekt ist: Mach trotzdem ein Foto! Wenn später das Wetter schlecht(er) ist, ärgerst Du Dich über diese verpasste Chance.

Diesen Wasserfall in Kanada habe ich morgens besucht, da kam das Licht von der falschen Seite. Schön zu wissen, dass ich viel Zeit hatte und am Nachmittag erneut den Wasserfall besuchen konnte. Meine Rückkehr wurde belohnt und als Bonus kam sogar der Regenbogen zum Vorschein.

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Lichtverhältnisse beachten
Optimalerweise wird Dein Foto-Objekt vom Licht angestrahlt. Das heisst, dass die Sonne hinter oder neben Dir ist. Nutze das weiche Licht in den Morgen- und Abendstunden.

Vermeide es – wenn möglich – in den Mittagsstunden zu fotografieren, dann ist das Licht unvorteilhaft und es gibt starke Kontraste im Bild.

Achte bereits bei der Ankunft an einem Zielort darauf, wie die Sonne steht und besuche das gewünschte Foto-Objekt um herauszufinden, wann der perfekte Zeitpunkt für ein Foto ist.

Manchmal trifft man auf wirklich wunderbare Lichtsituationen. Nur wenige Minuten später war der Lichterzauber wieder verschwunden und der Half Dome zeigte sich erneut in Grau.

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Personen fotografieren
Sehr wichtig: Wenn Du fremde Personen fotografieren willst, frage sie vorher um Erlaubnis!
Wenn Du die Person(en) kennst, kannst Du sie natürlich am gewünschten Fotoplatz optimal platzieren. Schau, dass die Person(en) vom Licht angestrahlt werden. Auch hier: Suche Dir nicht die Mittagsstunden zum fotografieren aus. Siehe oben im Kapitel „Lichtverhältnisse beachten“.

Tiere fotografieren
Je nach Ort kommst Du näher an Tiere ran oder auch nicht. Du brauchst auf alle Fälle eine Kamera/Objektiv mit viel Zoom, so holst Du die Tiere nahe an Dich heran. Auch wenn Du nahe an die Tiere herangehen kannst, weil sie keine Angst haben: Es sind immernoch Wildtiere, die Reaktionen sind unvorhersehbar! Berühre oder füttere die Tiere auf keinen Fall! Auch hier sind die Tipps aus dem Abschnitt „Lichtverhältnisse beachten“ gültig.

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Achtung vor diesen Motiven
In den meisten Ländern wird es nicht gerne gesehen, wenn man militärische Anlagen (inkl. Personal) fotografiert. Wenn Du unsicher bist, frage doch einfacher vorher, ob Du ein Foto machen darfst. Ich habe schon gelesen, dass ganzes Fotoequipment konfisziert wurde. Ob das stimmt, weiss ich allerdings nicht.

Hier beim Zollübergang USA/Mexiko war fotografieren verboten, ich konnte es mir trotzdem nicht verkneifen, die lustige Tafel gschwind mit der kleinen Digicam zu fotografieren. Ich wusste gar nicht, dass Aliens eine ID haben. 😉 Ich wurde dann ziemlich schnell vom Zöllner darauf aufmerksam gemacht, dass fotografieren hier nicht erlaubt ist.

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Atemberaubende Landschaften
Da stehst Du nun und Dir bleibt wegen der wunderschönen Aussicht fast die Luft weg. Auch hier, achte Dich auf das Licht (siehe „Lichtverhältnisse beachten“). Um möglichst viel von der Landschaft zu zeigen, zoome möglichst wenig.

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Architektonische Meisterleistungen
Wenn Du gerne Häuser und Bauwerke zeigen möchtest, beachte folgendes: Stehe wenn möglich so weit vom Objekt weg. So verzerrt das Gebäude weniger. Das Gebäude verzerrt zudem weniger, wenn Du es nicht von unten, sondern von einer erhöhten Position fotografierst. Optimal ist es natürlich, wenn Du Dir einen Ort aussuchen kannst, wo Du weit weg bist und einen tollen Überblick hast:

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Details sagen viel aus
Achte Dich auf die kleinen Dinge. Was gäbe es typischeres für ein Foto aus Amsterdam, als ein Fahrrad? Bei diesem ist mir die farbige Klingel ins Auge gesprungen:

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Aufnahmen in Gebäuden
Informiere Dich vorher, ob man in diesem Gebäude fotografieren darf! In Gebäuden kann es manchmal sinnvoll sein, mit einem Stativ zu fotografieren.

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Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge
Obwohl früh aufstehen nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört: Es lohnt sich. Fange die frühe Stimmung mit Deiner Kamera ein! Dies gilt natürlich genauso für die Sonnenuntergänge. Besonders schön werden diese, wenn es Wolken hat, die von der Sonne angestrahlt werden:

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Nachtaufnahmen
Für Nachtaufnahmen ist eine stabile Unterlage bzw. ein Stativ unabdingbar. Fange als Blickfang Elemente ein, die sich bewegen. Autos oder sonstige Verkehrsmittel einigen sich sehr gut da die Lichterspuren sichtbar werden.

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Unter Wasser
Wenn man sich nicht der Unterwasserfotografie verschrieben hat, hat man normalerweise kein geeignetes Equipment dabei. Wenn man im Voraus weiss, dass man einige Tauch- oder Schnorchelgänge macht, kann man sich eine wasserdichte Einwegkamera kaufen. Die Bildqualität ist jetzt nicht überragend, das siehst Du auf dem untenstehenden Bild. Die Seelöwen kamen beim Schnorcheln auf Galapagos ziemlich nahe. Für einige witzige Schnappschüsse finde ich eine wasserdichte Einwegkamera eine gute Idee. Ich habe schon von Unterwassergehäusen für Smartphones gelesen. Mir persönlich wäre das glaub zu heikel.

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